Heukosten vs. Tierarztkosten: Schlechtes Heu kommt teuer

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Schimmel im Heu: Eine unterschätzte Gesundheitsgefahr  für Pferde

Schimmelpilze im Heu sind weit verbreitet, werden aber oft erst erkannt, wenn das Pferd bereits hustet oder Koliken zeigt. Neue Aufbereitungsmethoden versprechen, minderwertiges Heu durch Wässern oder Bedampfen unbedenklich zu machen. Doch wie wirksam sind diese Verfahren wirklich? Und warum lohnt es sich, von vornherein auf einwandfreies Heu zu setzen?

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Lieber fürs Heu bezahlen als für den Tierarzt

Wer in hochwertiges Heu investiert, spart Tierarztkosten. Diese Rechnung geht auf – nicht nur finanziell, sondern vor allem für die Gesundheit des Pferdes. Unser Kostenvergleich zeigt: Qualität zahlt sich aus.

Warmluftgetrocknetes Heu als Grundlage der Pferdegesundheit

Pferde haben einen empfindlichen Verdauungstrakt. Verdorbenes Heu kann zu Koliken und chronischen Erkrankungen führen. Besonders kritisch: Schimmelpilze und Bakterien, die sich bei der Bodentrocknung entwickeln.

Warmluftgetrocknetes Heu ist außerordentlich keimarm und verfügt über die ideale Restfeuchte von 6-8 %. Das nährstoffschonende Verfahren erhält Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Das Ergebnis: staubarmes Heu, das die Atemwege schont, die Verdauung unterstützt und die Darmflora im Gleichgewicht hält.

Equus Arena Probeheu – Testen Sie selbst

Wie riecht hochwertiges Heu? Wie fühlt es sich an? Bestellen Sie unser Probeheu im DHL-Paket und prüfen Sie mit Ihren eigenen Sinnen, was Ihr Pferd täglich fressen soll. So können Sie die Qualität direkt mit dem Heu in Ihrem Stall vergleichen.

Was minderwertiges Heu kostet

Bakterien, Schimmelpilze und deren Zerfallsprodukte belasten die Leber. Die Folgen zeigen sich oft erst spät: erhöhte Leberwerte, Durchfälle, Kotwasser, Koliken, Hautprobleme oder Atemwegserkrankungen wie Husten und Equines Asthma.

Eine tierärztliche Untersuchung mit großem Blutbild kostet rund 250-300 €. Bei Atemwegsproblemen kommen Endoskopie, Tupferproben und Medikamente hinzu. Eine akute Hustenbehandlung schlägt schnell mit über 500€ -600 € zu Buche – und das ist nur der Anfang. Chronische Erkrankungen verursachen dauerhafte Folgekosten.

Die Milchmädchenrechnung

Manche Pferdehalter kaufen günstiges Heu vom Nachbarhof und gleichen die mangelnde Qualität durch Zusatzmaßnahmen aus. Bedampfungsgeräte wie Haygain kosten in der Anschaffung knapp 1.000 € und verursachen monatliche Stromkosten von etwa 36 €. Toxinbinder und Ergänzungsfutter schlagen mit rund 208 € monatlich zu Buche.

Das Ergebnis: Schadensbegrenzung statt Gesundheit. Die Gesamtkosten übersteigen die Investition in hochwertiges Heu deutlich – und das Pferd erhält trotzdem nur eine Notlösung. Zudem gelingt es nicht immer, Schäden abzuwenden. Manche Pferde erkranken nach kurzer Zeit mit schimmeligem Heu unheilbar an Asthma. Daran ändert auch ein späterer Wechsel nichts mehr.

Kostenvergleich Heufütterung: Equus Arena Pferdeheu vs. durchschnittliches Bodenheu

Der Kostenvergleich in Zahlen

Monatliche Kosten für ein 500 kg Pferd bei Vollfütterung:

Equus Arena Pferdeheu (LuFA-Qualitätsstufe 1)

  • Warmluftgetrocknetes Bergwiesenheu: 225,00 €
  • Zusatzfutter: 0,00 €
  • Tierarztkosten: 0,00 €
  • Gesamt pro Monat: 225,00 €

Durchschnittliches Bodenheu (LuFA-Qualitätsstufe 2-4)

  • Bodenheu: 45,00 €
  • Bedampfer (Anschaffung + Strom): 52,58 €
  • Toxinbinder: 208,00 €
  • Gesamt pro Monat: 305,58 €
  • Zusätzlich: Akute Tierarztbehandlung bei Atemwegserkrankungen: 416,40 € (einmalig)

Jahresvergleich:

  • Equus Arena Pferdeheu: 2.700,00 €
  • Bodenheu (laufende Kosten + 1x Tierarzt): 4.083,36 €
  • Bodenheu (nur laufende Kosten, ohne Tierarzt): 3.666,96 €

Jährliche Ersparnis mit Equus Arena Pferdeheu: 967 – 1.383 €

Die Rechnung berücksichtigt bei Bodenheu nur eine einmalige akute Behandlung. Chronische Erkrankungen verursachen deutlich höhere langfristige Kosten.

Die Milchmädchenrechnung

Manche Pferdehalter kaufen günstiges Heu vom Nachbarhof und gleichen die mangelnde Qualität durch Zusatzmaßnahmen aus. Bedampfungsgeräte wie Haygain kosten in der Anschaffung knapp 1.000 € und verursachen monatliche Stromkosten von etwa 36 €. Toxinbinder und Ergänzungsfutter schlagen mit rund 208 € monatlich zu Buche.

Das Ergebnis: Schadensbegrenzung statt Gesundheit. Die Gesamtkosten übersteigen die Investition in hochwertiges Heu deutlich – und das Pferd erhält trotzdem nur eine Notlösung. Zudem gelingt es nicht immer, Schäden abzuwenden. Manche Pferde erkranken nach kurzer Zeit mit schimmeligem Heu unheilbar an Asthma. Daran ändert auch ein späterer Wechsel nichts mehr.

Der wahre Preis zeigt sich im Alltag

Die Zahlen sind das eine. Der Alltag mit dem Pferd das andere. Ein gesundes Pferd ist ausgeglichen, nervlich belastbar und integriert sich problemlos in die Herde. Juckreiz, Bauchkrämpfe und quälender Husten führen dagegen zu Gereiztheit, Unsicherheit und Abgeschlagenheit.

Pferdegerechte Ernährung steigert die Losgelassenheit und trägt zur Rittigkeit bei. Ohne Blähungen, Bauchschmerzen oder Koliken läuft alles runder. Wer nicht von Husten oder Schmerzen abgelenkt ist, kann sich im Training konzentrieren. Gesunde Fütterung liefert die richtige Energie für Leistung im Sport oder entspannte Ausritte.

Wert für Zucht und Wiederverkauf

Diagnosen wie Ekzeme, Equines Asthma oder chronische Stoffwechselerkrankungen wie Hufrehe mindern den Wert eines Pferdes erheblich. Das betrifft nicht nur Sport und Zucht. Auch solide ausgebildete Freizeitpferde bewegen sich preislich im höheren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich. Ein guter Platz lässt sich leichter finden für ein Pferd, das nicht auf dauerhafte Medikamente angewiesen ist.

Lieber vorsorgen als nachsorgen

Zu gewissenhafter Fürsorge gehört, durch artgerechte Fütterung die Tiergesundheit zu unterstützen und Krankheiten vorzubeugen. Die Investition in hochwertiges Heu ist Prävention – und günstiger als jede Therapie.

Equus Arena Probeheu – Testen Sie selbst

Wie riecht hochwertiges Heu? Wie fühlt es sich an? Bestellen Sie unser Probeheu im DHL-Paket und prüfen Sie mit Ihren eigenen Sinnen, was Ihr Pferd täglich fressen soll. So können Sie die Qualität direkt mit dem Heu in Ihrem Stall vergleichen.

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